Sharity 3 im Vergleich

Sharity im Vergleich zu Sambas smbclient

Smbclient ist ein ftp-ähnlicher Kommandozeilen-Befehl zum Transfer von Dateien zu oder von SMB/CIFS Servern. Im Gegensatz dazu macht Sharity die freigegebenen Verzeichnisse in Ihrem Unix Dateisystem verfügbar (es „mountet“ sie). Wenn Sie eine Datei mit smbclient editieren wollen, dann müssen Sie diese zunächst auf Ihre lokale Festplatte kopieren, dort editieren und dann zurückkopieren. Mit Sharity ist die Datei in Ihrem Dateisystem und Sie können sie direkt öffnen.

Sharity im Vergleich zu NFS

NFS (Suns Netzwerk-Dateisystem) ist ein Protokoll, das zum Austausch von Dateien zwischen Unix-Computern verwendet wird. NFS Server Software ist zwar für Windows verfügbar, aber es handelt sich um eine separate Installation. NFS für Windows hat oft mit Problemen im Bereich der Zugriffsrechte und geringer Performance zu kämpfen. Sharity erfordert keinerlei Modifikation am Server: Es imitiert einen Windows-Computer. Da in der Datenübertragung das SMB/CIFS Protokoll benutzt wird, umgeht Sharity auch die Sicherheitsprobleme, die bei NFS oft auftreten.

Sharity im Vergleich zu Sambas smbmount

Smbmount/smbfs und Sharity sind recht ähnlich. Beide mounten die freigegebenen Verzeichnisse direkt im Unix Dateisystem. Sharity bietet allerdings die folgenden Vorteile:

  • Für die Solaris, AIX, HPUX, IRIX und andere verfügbar (smbmount gibt es nur für Linux).
  • Kann Netzwerk-Ressourcen ähnlich wie die Windows „Netzwerkumgebung“ durchsuchen.
  • Zugriffsrechte auf gemountete Verzeichnisse werden nicht beim Erstellen des Mounts bestimmt, sondern jeder Anwender kann sich selbst gegenüber dem Server authentifizieren und Zugriff erlangen.
  • Unterstützt Microsofts Verteiltes Dateisystem (DFS) und Zugriffskontrolllisten (ACLs).
  • Sharity braucht kein Kernel Modul. Das ist ein Vorteil auf spezialisierten Systemen wie z.B. Rackstar OS, wo man Modifikationen im Kernel vermeiden will.

Sharity im Vergleich zu Apples SMB Client in Mac OS X

Auch dazu ist Sharity recht ähnlich. Beide machen Windows Freigaben als Netzwerk-Laufwerk verfügbar. Sharity bietet jedoch folgende Vorteile:

  • Durchsuchen von Arbeitsgruppen und Servern funktioniert zuverlässiger.
  • Netzwerk-Laufwerke werden beim Aufwachen aus dem Ruhezustand nicht getrennt.
  • Kompatibel zu Windows 2003 (implementiert “SMB Signing”).
  • Implementiert NTLM, NTLMv2, NTLMSSP und Kerberos Authentifizierung.
  • Unterstützt Microsofts Verteiltes Dateisystem (DFS) und Zugriffskontrolllisten (ACLs).